Niedergelassene Onkologen benötigen eine Krankentagegeldversicherung, da sie als Selbstständige keinen Lohnfortzahlungsanspruch haben und bei längerer Erkrankung sofort Einkommensverluste erleiden. Die hohe emotionale Belastung der onkologischen Tätigkeit erhöht das Risiko für stressbedingte Ausfallzeiten.
Hintergrund
Die Arbeit mit schwer erkrankten Krebspatienten ist psychisch außerordentlich belastend. Burnout und Compassion Fatigue sind in der Onkologie überdurchschnittlich verbreitet. Das Krankentagegeld sichert bei längerer Arbeitsunfähigkeit den persönlichen Lebensunterhalt, während die Praxisausfallversicherung die Betriebskosten übernimmt. Karenzzeiten von 21 bis 42 Tagen sind üblich, der Tagessatz sollte dem persönlichen Nettoeinkommen entsprechen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Onkologen erhalten sechs Wochen Lohnfortzahlung und anschließend Krankengeld. Ein zusätzliches Krankentagegeld kann die Nettoeinkommensdifferenz schließen, ist aber weniger dringend als für Selbstständige.
Ärzteversichert berechnet für Onkologen den optimalen Tagessatz und die passende Karenzzeit unter Berücksichtigung der berufsspezifischen Belastungssituation.
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