Onkologen mit eigener Praxis benötigen eine Praxisausfallversicherung, da bei krankheitsbedingtem Ausfall nicht nur die Fixkosten weiterlaufen, sondern auch laufende Chemotherapie-Zyklen der Patienten gefährdet sind und Vertretungen in der spezialisierten Onkologie schwer verfügbar sind.
Hintergrund
Onkologische Praxen mit ambulanter Chemotherapie haben hohe laufende Kosten für spezialisiertes Pflegepersonal, Medikamentenvorhaltung und Infusionsplätze. Bei Ausfall des Praxisinhabers müssen Patienten in andere Einrichtungen vermittelt werden, was die Versorgungskontinuität gefährdet. Die Praxisausfallversicherung übernimmt nach der Karenzzeit die Betriebskosten und ermöglicht eine geordnete Vertretungsregelung. Monatliche Fixkosten von 20.000–40.000 € sind typisch.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Onkologen in Kliniken oder MVZ benötigen keine eigene Praxisausfallversicherung. In größeren onkologischen Gemeinschaftspraxen kann das Risiko durch Vertretung gemildert sein.
Ärzteversichert erstellt für onkologische Praxen eine individuelle Fixkostenanalyse und berät zur optimalen Karenzzeit und Versicherungssumme.
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