Onkologen sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da sie aufgrund aggressiver Therapieverfahren und des häufigen Off-Label-Use von Medikamenten einem erhöhten Risiko für Behandlungsfehlervorwürfe und regulatorische Auseinandersetzungen ausgesetzt sind.

Hintergrund

In der Onkologie werden Therapieentscheidungen oft unter schwierigen Bedingungen getroffen – experimentelle Behandlungen, Compassionate Use und individuelle Heilversuche bergen juristische Risiken. Patienten oder Angehörige können nach ungünstigen Verläufen Schadensersatzansprüche stellen. Ein ärztlicher Rechtsschutz übernimmt die Kosten für Fachanwälte, onkologische Sachverständige und Gerichtsverfahren. Auch KV-Regressverfahren bei teuren Zytostatika-Verordnungen sind abgedeckt.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Onkologen in Kliniken werden bei berufsbedingten Rechtsstreitigkeiten überwiegend durch den Arbeitgeber unterstützt. Ein strafrechtlicher Rechtsschutz für persönliche Vorwürfe kann dennoch sinnvoll sein.

Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Rechtsschutztarife für Onkologen und achtet auf den Einschluss von Strafrechtsschutz und KV-Regressverfahren.

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