Eine private Unfallversicherung ist für Onkologen eine sinnvolle Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung, da sie bei Freizeitunfällen mit bleibenden Invaliditätsfolgen eine sofortige Kapitalleistung erbringt und die gesetzliche Unfallversicherung Freizeit nicht abdeckt.

Hintergrund

Im onkologischen Praxisalltag ist das berufliche Unfallrisiko gering, allerdings können Freizeitunfälle – die rund 70 % aller Unfälle ausmachen – schwere Folgen haben. Niedergelassene Onkologen sind als Selbstständige zudem nicht automatisch über die Berufsgenossenschaft versichert. Eine Unfallversicherung mit Grundsumme ab 100.000 € und Progression von 350–500 % bietet bei hohem Invaliditätsgrad Leistungen von bis zu 500.000 € oder mehr.

Wann gilt das nicht?

Onkologen mit einer leistungsstarken BU-Versicherung und soliden Rücklagen können die Unfallversicherung als nachrangig einstufen. Sie leistet ausschließlich bei Unfällen und ersetzt keine BU-Absicherung.

Ärzteversichert prüft für Onkologen, ob eine Unfallversicherung im Kontext der bestehenden Absicherung eine tatsächliche Lücke schließt.

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