Orthopäden benötigen eine Cyber-Versicherung, da orthopädische Praxen zunehmend digitale Röntgensysteme, Praxis-EDV und Terminbuchungsportale nutzen und ein Cyberangriff den gesamten Praxisbetrieb lahmlegen kann. Die Versicherung deckt die finanziellen Folgen von Datenverlust, Erpressung und DSGVO-Verstößen.
Hintergrund
Orthopädische Praxen speichern digitale Röntgenbilder, MRT-Überweisungsbefunde und Therapieverläufe. Über Online-Terminbuchung und Telematikinfrastruktur bestehen Angriffsflächen für Cyberkriminelle. Bei einem Ransomware-Angriff drohen Betriebsausfall, Meldepflichten und Schadensersatzforderungen. Die Cyber-Versicherung übernimmt Kosten für IT-Forensik, Datenwiederherstellung und Rechtsberatung. Deckungssummen von 250.000 bis 500.000 € sind für orthopädische Praxen angemessen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Orthopäden in Kliniken sind über den Arbeitgeber abgesichert. Für Praxen mit sehr eingeschränkter Digitalisierung ist das Risiko geringer, allerdings ist eine vollständig analoge Praxisführung heute kaum noch möglich.
Ärzteversichert prüft für orthopädische Praxen die IT-Infrastruktur und empfiehlt passende Cyber-Policen mit Soforthilfe-Service.
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