Orthopäden sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da sie durch operative Eingriffe an Gelenken, Wirbelsäule und Knochen ein überdurchschnittliches Risiko für Behandlungsfehlervorwürfe tragen. Standard-Rechtsschutztarife decken strafrechtliche Verteidigung und berufsrechtliche Verfahren häufig nicht ab.
Hintergrund
Orthopädie und Unfallchirurgie gehören zu den Fachrichtungen mit den meisten Arzthaftungsklagen in Deutschland. Implantatkomplikationen, Nervenschädigungen und unzureichende Aufklärung vor Operationen sind typische Streitgegenstände. Ein ärztlicher Rechtsschutz umfasst Kosten für spezialisierte Fachanwälte, orthopädische Sachverständige und Gerichtsverfahren. Auch KV-Regressverfahren und Streitigkeiten mit Patienten über Behandlungsergebnisse sind eingeschlossen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Orthopäden werden bei berufsbezogenen Klagen in der Regel durch den Klinikträger unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz bleibt dennoch sinnvoll.
Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Rechtsschutztarife für Orthopäden und prüft den Einschluss von Strafrechtsschutz und KV-Regressverfahren.
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