Palliativmediziner sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da sie durch die Verordnung starker Opioide und die Nähe zum Thema Sterbehilfe spezifischen juristischen Risiken ausgesetzt sind. Strafrechtliche Ermittlungen bei Verdacht auf Tötung auf Verlangen oder Betäubungsmittelrechtsverstöße erfordern spezialisierte Rechtsvertretung.
Hintergrund
In der Palliativversorgung werden regelmäßig hochdosierte Opioide und Sedativa eingesetzt. Angehörige können nach dem Tod eines Patienten den Verdacht äußern, dass die Medikation den Tod beschleunigt hat. Auch betäubungsmittelrechtliche Dokumentationsmängel können Ermittlungen auslösen. Ein ärztlicher Rechtsschutz mit strafrechtlichem Baustein übernimmt die Kosten für spezialisierte Strafverteidiger und medizinische Sachverständige.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Palliativmediziner werden bei berufsbezogenen Verfahren vom Arbeitgeber unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz bleibt dennoch empfehlenswert.
Ärzteversichert vergleicht Rechtsschutztarife für Palliativmediziner und achtet auf den Einschluss von Strafrechtsschutz und betäubungsmittelrechtlichen Verfahren.
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