Eine private Unfallversicherung ist für Palliativmediziner eine sinnvolle Ergänzung, da Hausbesuche und mobile Versorgung ein erhöhtes Wegeunfallrisiko bergen und Freizeitunfälle über die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt sind.
Hintergrund
Palliativmediziner in der ambulanten Versorgung sind viel unterwegs – bei Hausbesuchen, Pflegeheimvisiten und Fahrten zwischen Einsatzorten. Das Unfallrisiko im Straßenverkehr ist dadurch höher als bei rein stationär tätigen Ärzten. Eine private Unfallversicherung mit Grundsumme ab 100.000 € und Progression von 350 % bietet bei bleibender Invalidität eine Kapitalleistung unabhängig von der BU-Versicherung.
Wann gilt das nicht?
Palliativmediziner mit einer umfassenden BU-Versicherung und ausreichenden Rücklagen können die Unfallversicherung als nachrangig einstufen. Sie leistet nur bei Unfällen und ersetzt keine BU-Absicherung.
Ärzteversichert prüft für Palliativmediziner, ob die Unfallversicherung angesichts der mobilen Tätigkeit eine relevante Lücke schließt.
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