Pathologen benötigen eine Cyber-Versicherung, da sie mit digitalen Befundsystemen, Laborinformationssystemen (LIS) und digitaler Pathologie arbeiten und ein Cyberangriff sowohl den Laborbetrieb als auch die Befundübermittlung an Kliniken und Praxen unterbrechen kann.
Hintergrund
Die digitale Pathologie gewinnt zunehmend an Bedeutung: Gewebeschnitte werden gescannt und digital archiviert, Befunde elektronisch an zuweisende Ärzte übermittelt. Laborinformationssysteme steuern den gesamten Probenworkflow. Bei einem Ransomware-Angriff können Befunde nicht erstellt und zugestellt werden, was die Patientenversorgung direkt beeinträchtigt. Die Cyber-Versicherung übernimmt IT-Forensik, Datenwiederherstellung und Rechtsberatung. Deckungssummen von 250.000 bis 500.000 € sind angemessen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Pathologen in Kliniken sind über den Arbeitgeber abgesichert. Für kleine Praxen mit rein analoger Befundübermittlung ist das Risiko geringer.
Ärzteversichert analysiert für pathologische Labore den Digitalisierungsgrad und empfiehlt passende Cyber-Policen mit Labor-spezifischer Deckung.
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