Pathologen mit eigenem Labor benötigen eine Praxisausfallversicherung, da die hohen Fixkosten für Laborpersonal, Geräte-Leasing und Verbrauchsmaterialien bei krankheitsbedingtem Ausfall des Praxisinhabers weiterlaufen. Pathologische Labore sind zudem auf zeitnahe Befundung angewiesen, was eine schnelle Vertretung erfordert.

Hintergrund

Gewebeproben müssen zeitnah verarbeitet und befundet werden – Verzögerungen beeinträchtigen die Therapieplanung der zuweisenden Ärzte. Pathologische Labore haben monatliche Fixkosten von 20.000–50.000 € für Laborassistenten, Verbrauchsmaterialien und Gerätewartung. Die Praxisausfallversicherung übernimmt diese Kosten nach Ablauf der Karenzzeit und ermöglicht die Finanzierung eines Vertretungspathologen.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Pathologen in Kliniken oder Universitätsinstituten tragen kein eigenes Betriebsrisiko. In Gemeinschaftspraxen mit mehreren Pathologen ist das Vertretungsrisiko geringer.

Ärzteversichert erstellt für pathologische Labore eine Fixkostenanalyse und empfiehlt die optimale Versicherungssumme und Karenzzeit.

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