Pathologen sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da Fehlbefundvorwürfe bei der Tumordiagnostik – etwa eine übersehene Malignität oder eine falsch-positive Krebsdiagnose – schwerwiegende Schadensersatzforderungen und strafrechtliche Ermittlungen auslösen können.

Hintergrund

Die pathologische Diagnostik bildet die Grundlage für Therapieentscheidungen in der Onkologie. Ein fehlerhafter Befund kann zu unnötigen Operationen oder verzögerter Krebstherapie führen. Patienten und deren Anwälte machen zunehmend Diagnosefehler geltend. Ein ärztlicher Rechtsschutz übernimmt die Kosten für spezialisierte Fachanwälte, pathologische Zweitgutachter und Gerichtsverfahren. Auch Streitigkeiten mit Kostenträgern über Laborhonorare sind abgedeckt.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Pathologen in Kliniken oder Universitätsinstituten werden bei berufsbezogenen Rechtsstreitigkeiten durch den Arbeitgeber unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz bleibt dennoch ratsam.

Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Rechtsschutztarife für Pathologen und achtet auf den Einschluss von Befundhaftungsverfahren.

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