Niedergelassene Psychiater benötigen eine Krankentagegeldversicherung, da sie als Selbstständige keinen Lohnfortzahlungsanspruch haben und die emotional fordernde Tätigkeit ein überdurchschnittliches Risiko für Burnout, Compassion Fatigue und psychische Erkrankungen birgt.

Hintergrund

Psychiater gehören zu den Facharztgruppen mit dem höchsten Burnout-Risiko, da sie täglich mit schwer psychisch erkrankten Patienten arbeiten und dabei eigene emotionale Belastungen bewältigen müssen. Das Krankentagegeld sichert bei längerer Arbeitsunfähigkeit den persönlichen Lebensunterhalt. Karenzzeiten von 21 bis 42 Tagen sind üblich. Der Tagessatz sollte den persönlichen Bedarf decken, während die Praxisausfallversicherung die Betriebskosten übernimmt.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Psychiater erhalten Lohnfortzahlung und Krankengeld. Ein Krankentagegeld kann die Einkommensdifferenz schließen, ist aber weniger dringend als für Selbstständige.

Ärzteversichert berechnet für Psychiater den optimalen Tagessatz und die passende Karenzzeit unter Berücksichtigung der berufsspezifischen Belastungssituation.

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