Psychiater mit eigener Praxis benötigen eine Praxisausfallversicherung, da bei krankheitsbedingtem Ausfall die Fixkosten weiterlaufen und die therapeutische Beziehung zu den Patienten durch eine Vertretung kaum adäquat fortgeführt werden kann. Das Burnout-Risiko in der Psychiatrie ist zudem überdurchschnittlich hoch.

Hintergrund

Psychiatrische Behandlungen basieren auf einer vertrauensvollen Arzt-Patienten-Beziehung, die bei einem Ausfall des Therapeuten nicht einfach durch eine Vertretung ersetzt werden kann. Die Praxisausfallversicherung übernimmt nach der Karenzzeit die laufenden Kosten für Miete, Praxismanagement und ggf. angestellte Therapeuten. Auch wenn die Gerätekosten geringer sind als in anderen Fachrichtungen, können monatliche Fixkosten von 8.000–15.000 € anfallen.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Psychiater in Kliniken tragen kein eigenes Betriebsrisiko. In Gemeinschaftspraxen mit mehreren Therapeuten ist das Risiko durch Vertretung gemindert.

Ärzteversichert berät Psychiater zur optimalen Versicherungssumme und Karenzzeit, abgestimmt auf die individuelle Praxisstruktur.

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