Psychiater sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da sie mit fachspezifischen juristischen Risiken wie Unterbringungsverfahren, Schweigepflichtkonflikten und Vorwürfen fehlerhafter Zwangsmedikation konfrontiert werden können. Standard-Rechtsschutzpolicen decken diese Risiken regelmäßig nicht ab.
Hintergrund
Psychiater treffen Entscheidungen über Zwangseinweisungen nach PsychKG, verordnen Zwangsmedikation und müssen bei Suizidalität die ärztliche Schweigepflicht gegen die Meldepflicht abwägen. Patienten oder Angehörige können gegen Unterbringungsentscheidungen klagen oder Behandlungsfehler geltend machen. Ein ärztlicher Rechtsschutz übernimmt die Kosten für spezialisierte Fachanwälte, psychiatrische Gutachter und Gerichtsverfahren.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Psychiater in Kliniken werden bei berufsbedingten Verfahren überwiegend durch den Arbeitgeber unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz ist dennoch empfehlenswert.
Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Rechtsschutztarife für Psychiater und achtet auf den Einschluss von Verwaltungs- und Strafrechtsschutz.
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