Psychiater sollten eine private Unfallversicherung in Betracht ziehen, da sie einem erhöhten Risiko für Übergriffe durch psychisch erkrankte Patienten ausgesetzt sind und die gesetzliche Unfallversicherung Freizeitunfälle nicht abdeckt. Die private Police bietet bei bleibender Invalidität eine Kapitalleistung.

Hintergrund

In der psychiatrischen Versorgung besteht ein reales Risiko tätlicher Übergriffe, insbesondere in akutpsychiatrischen Situationen. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt zwar Arbeitsunfälle ab, nicht aber die rund 70 % der Unfälle, die in der Freizeit passieren. Niedergelassene Psychiater sind zudem nicht automatisch gesetzlich unfallversichert. Eine private Unfallversicherung mit Grundsumme ab 100.000 € und Progression von 350 % bietet zusätzlichen Schutz.

Wann gilt das nicht?

Psychiater mit umfassender BU-Versicherung und solider finanzieller Rücklage können die Unfallversicherung als nachrangig einstufen. Sie leistet nur bei Unfällen, nicht bei Erkrankungen.

Ärzteversichert prüft für Psychiater, ob die Unfallversicherung angesichts des berufsspezifischen Übergriffrisikos eine sinnvolle Ergänzung darstellt.

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