Radiologen mit eigener Praxis benötigen dringend eine Praxisausfallversicherung, da radiologische Praxen zu den fixkostenintensivsten ärztlichen Betrieben gehören und bei persönlichem Ausfall monatliche Kosten von 50.000–150.000 € für Geräte-Leasing, MTRA-Personal und Praxismiete weiterlaufen.
Hintergrund
Radiologische Praxen beschäftigen typischerweise mehrere MTRA, Empfangskräfte und ggf. Assistenzärzte. Das Leasing für MRT- und CT-Geräte sowie die Praxismiete für strahlenschutzgerechte Räume erzeugen enorme Fixkosten. Die Praxisausfallversicherung übernimmt nach der Karenzzeit diese Kosten und ermöglicht die Finanzierung von Vertretungsradiologen. Angesichts der hohen Fixkosten sollte die Karenzzeit möglichst kurz gewählt werden.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Radiologen tragen kein eigenes Betriebsrisiko. In radiologischen Gemeinschaftspraxen mit mehreren Partnern kann das Vertretungsrisiko gemildert sein, eine anteilige Absicherung bleibt aber ratsam.
Ärzteversichert erstellt für radiologische Praxen eine umfassende Fixkostenanalyse und empfiehlt die optimale Versicherungssumme.
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