Radiologen sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da sie aufgrund von Befundfehlern bei CT- und MRT-Diagnostik einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt sind und zusätzlich Strahlenschutzverfahren drohen können. Standard-Rechtsschutzpolicen decken diese Risiken nicht ab.
Hintergrund
Übersehene Tumore oder Frakturen in bildgebenden Untersuchungen gehören zu den häufigsten Arzthaftungsfällen. Auch verwaltungsrechtliche Verfahren im Strahlenschutz – etwa bei Dosisüberschreitungen oder Mängeln in der Qualitätssicherung – können kostspielig werden. Ein ärztlicher Rechtsschutz übernimmt die Kosten für radiologische Sachverständige, Fachanwälte und Gerichtsverfahren. KV-Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei teurer Schnittbilddiagnostik sind ebenfalls abgedeckt.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Radiologen werden bei berufsbezogenen Verfahren überwiegend durch den Klinikträger unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz ist dennoch sinnvoll.
Ärzteversichert vergleicht Rechtsschutztarife für Radiologen mit besonderem Augenmerk auf Strahlenschutzrecht und Befundhaftung.
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