Radiologen sollten eine private Unfallversicherung in Betracht ziehen, da die gesetzliche Unfallversicherung Freizeitunfälle nicht abdeckt und niedergelassene Radiologen als Selbstständige nicht automatisch gesetzlich unfallversichert sind. Die Augen als zentrales Arbeitsinstrument für die Bildauswertung verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Hintergrund

Radiologen verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit mit konzentrierter Bildschirmarbeit bei der Befundung. Eine unfallbedingte Sehbeeinträchtigung kann die Berufsfähigkeit unmittelbar gefährden. Die private Unfallversicherung bietet bei bleibender Invalidität eine sofortige Kapitalleistung. Für Radiologen empfiehlt sich eine Grundsumme ab 100.000 € mit Progression von 350–500 % und eine verbesserte Gliedertaxe, die Augenverletzungen höher bewertet.

Wann gilt das nicht?

Radiologen mit umfassender BU-Versicherung und ausreichenden Rücklagen können die Unfallversicherung als ergänzend einstufen. Sie leistet nur bei Unfällen, nicht bei Erkrankungen.

Ärzteversichert empfiehlt Radiologen Unfallpolicen mit angepasster Gliedertaxe und prüft die bestehende Gesamtabsicherung.

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