Sportmediziner benötigen eine Cyber-Versicherung, da sie Leistungsdiagnostikdaten, medizinische Befunde und gegebenenfalls Anti-Doping-Dokumentation von Athleten digital verwalten, deren unbefugte Offenlegung für Sportler karriereschädigend sein kann.
Hintergrund
Sportmedizinische Praxen betreuen häufig Profisportler und Kaderathleten, deren Gesundheitsdaten besonders sensibel sind. Informationen über Verletzungen, Leistungsfähigkeit oder medikamentöse Behandlungen könnten von Gegnern, Medien oder Wettanbietern missbraucht werden. Bei einem Cyberangriff drohen neben DSGVO-Bußgeldern auch massive Reputationsschäden. Die Cyber-Versicherung übernimmt IT-Forensik, Datenwiederherstellung und Krisenkommunikation. Deckungssummen von 250.000 bis 500.000 € sind angemessen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Sportmediziner ohne eigene IT-Verantwortung sind über den Arbeitgeber abgesichert. Für Praxen, die ausschließlich Breitensportler behandeln, ist das Risiko geringer, aber dennoch vorhanden.
Ärzteversichert prüft für sportmedizinische Praxen den Schutzbedarf und empfiehlt passende Cyber-Policen.
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