Urologen mit eigener Praxis sollten eine Betriebsunterbrechungsversicherung abschließen, da urologische Praxen auf spezialisierte Geräte wie Ultraschall, Zystoskopie-Einheiten und ggf. Lithotripsiegeräte angewiesen sind, deren Ausfall durch Sachschäden den Betrieb empfindlich einschränken kann.

Hintergrund

Urologische Praxen verfügen typischerweise über Geräte im Wert von 100.000 bis 300.000 € für bildgebende Diagnostik und endoskopische Eingriffe. Fällt durch Brand, Wasserschaden oder technischen Defekt zentrale Ausstattung aus, können Untersuchungen und ambulante Eingriffe nicht durchgeführt werden. Die Betriebsunterbrechungsversicherung übernimmt die laufenden Fixkosten bis zur Wiederherstellung des Praxisbetriebs.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Urologen in Kliniken oder MVZ tragen kein eigenes Betriebsrisiko. Für konservativ ausgerichtete Praxen ohne aufwendige Geräteausstattung ist das Risiko geringer.

Ärzteversichert ermittelt für urologische Praxen die passende Versicherungssumme auf Basis des Gerätewertes und der monatlichen Betriebskosten.

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