Urologen benötigen eine Cyber-Versicherung, da urologische Patientendaten – Befunde zu Erektionsstörungen, Inkontinenz, Prostataerkrankungen oder sexuell übertragbaren Infektionen – besonders intim sind und deren unbefugte Offenlegung für Patienten schwerwiegende persönliche und berufliche Konsequenzen haben kann.
Hintergrund
Urologische Praxen speichern hochsensible Befunddaten, Ultraschallbilder und Laborergebnisse digital. Bei einem Cyberangriff drohen neben dem Betriebsausfall auch DSGVO-Bußgelder und Schadensersatzforderungen von Patienten, deren intimste Gesundheitsdaten kompromittiert wurden. Die Cyber-Versicherung übernimmt IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Rechtsberatung und Krisenkommunikation. Deckungssummen von 250.000 bis 500.000 € sind empfehlenswert.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Urologen ohne eigene IT-Verantwortung sind über den Arbeitgeber abgesichert. Eine vollständig analoge Praxisführung ist heute kaum noch realistisch.
Ärzteversichert prüft für urologische Praxen die Datensicherheitslage und empfiehlt Cyber-Policen mit angemessener Deckung.
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