Niedergelassene Urologen benötigen eine Krankentagegeldversicherung, da sie als Selbstständige keinen Lohnfortzahlungsanspruch haben und bei längerer Erkrankung den persönlichen Lebensunterhalt absichern müssen. Das Krankentagegeld überbrückt die Einkommenslücke bis zum Einsetzen einer möglichen BU-Rente.
Hintergrund
Urologen führen operative Eingriffe durch, die körperliche Fitness und Konzentration erfordern. Eine Erkrankung oder Verletzung kann wochenlange Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen. Das Krankentagegeld zahlt ab der Karenzzeit – üblicherweise 21 bis 42 Tage – einen täglichen Betrag, der die persönlichen Lebenshaltungskosten deckt. Die Praxisausfallversicherung ergänzt dies durch Übernahme der Betriebskosten.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Urologen erhalten Lohnfortzahlung und Krankengeld. Ein zusätzliches Krankentagegeld kann die Nettoeinkommensdifferenz schließen, ist aber weniger dringend als für Selbstständige.
Ärzteversichert berechnet für Urologen die optimale Kombination aus Karenzzeit und Tagessatz unter Berücksichtigung der bestehenden Absicherung.
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