Urologen mit eigener Praxis benötigen eine Praxisausfallversicherung, da bei krankheitsbedingtem Ausfall die Fixkosten für spezialisiertes Personal, Endoskopie-Geräte und Praxisräume weiterlaufen, ohne dass Einnahmen erzielt werden. Urologische Praxen haben typischerweise monatliche Fixkosten von 15.000–35.000 €.

Hintergrund

Urologen führen ambulante Eingriffe durch – Zystoskopien, Prostatastanzbiopsien und kleinere operative Eingriffe – die bei Ausfall des Arztes nicht stattfinden können. Eine kurzfristige Vertretung durch einen urologischen Facharzt ist häufig schwer zu organisieren. Die Praxisausfallversicherung übernimmt nach der Karenzzeit die laufenden Betriebskosten. Karenzzeiten von 14 bis 30 Tagen sind empfehlenswert.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Urologen in Kliniken tragen kein eigenes Betriebsrisiko. In Gemeinschaftspraxen mit mehreren urologischen Partnern kann das Vertretungsrisiko gemindert sein.

Ärzteversichert berät Urologen zur optimalen Versicherungssumme und Karenzzeit auf Basis der tatsächlichen Fixkostenstruktur.

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