Urologen mit Unterhaltspflichten oder laufenden Praxisdarlehen sollten eine Risikolebensversicherung abschließen, da im Todesfall die Kreditverbindlichkeiten bestehen bleiben und die Familie den Einkommensverlust kompensieren muss. Die Versicherungssumme sollte alle offenen Darlehen plus drei bis fünf Jahresnettoeinkommen umfassen.

Hintergrund

Niedergelassene Urologen investieren in Praxisausstattung, Endoskopie-Einheiten und ggf. ambulante OP-Räume. Diese Investitionen werden häufig kreditfinanziert. Eine Risikolebensversicherung mit typischen Summen zwischen 500.000 und 1.000.000 € stellt sicher, dass Hinterbliebene weder Praxisschulden tragen noch ihren Lebensstandard einschränken müssen. Die Laufzeit orientiert sich an der längsten Kreditlaufzeit oder dem Alter der Kinder.

Wann gilt das nicht?

Urologen ohne Familienverantwortung und ohne relevante Schulden haben keinen dringenden Bedarf. Bei Gemeinschaftspraxen sind Überkreuz-Versicherungen eine effiziente Option.

Ärzteversichert berechnet für Urologen die optimale Versicherungssumme unter Einbeziehung aller Verbindlichkeiten und Familienverhältnisse.

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