Urologen sollten eine spezielle ärztliche Rechtsschutzversicherung abschließen, da operative Eingriffe im urogenitalen Bereich ein erhöhtes Risiko für Aufklärungsfehlervorwürfe und Behandlungsfehlerklagen bergen. Die Sensibilität der Eingriffe führt bei Komplikationen häufig zu Patientenunzufriedenheit.
Hintergrund
Urologische Eingriffe wie Prostatektomie, Vasektomie oder Zirkumzision können Komplikationen verursachen, die das Intimleben der Patienten beeinträchtigen. Unzureichende Aufklärung über Risiken wie Inkontinenz oder Erektionsstörungen ist ein häufiger Klagegrund. Ein ärztlicher Rechtsschutz übernimmt die Kosten für spezialisierte Fachanwälte, urologische Sachverständige und Gerichtsverfahren. Auch KV-Regressverfahren und berufsrechtliche Streitigkeiten sind eingeschlossen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Urologen werden bei berufsbezogenen Klagen überwiegend durch den Klinikträger unterstützt. Ein persönlicher Strafrechtsschutz bleibt dennoch empfehlenswert.
Ärzteversichert vergleicht spezialisierte Rechtsschutztarife für Urologen und prüft den Einschluss von Strafrechtsschutz und Arzthaftungsverfahren.
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