Zahnärzte benötigen eine Cyber-Versicherung, da moderne Zahnarztpraxen digitale Röntgensysteme, CAD/CAM-Systeme, Praxisverwaltungssoftware und Online-Terminbuchung nutzen und ein Cyberangriff den gesamten Praxisbetrieb einschließlich der digitalen Behandlungsplanung lahmlegen kann.
Hintergrund
Zahnarztpraxen verarbeiten Patientendaten, digitale Röntgenbilder, 3D-Scans und Abrechnungsdaten elektronisch. Über die Telematikinfrastruktur sind alle Praxen mittlerweile an das Internet angebunden. Bei einem Ransomware-Angriff können Patientendaten verschlüsselt, Behandlungspläne unzugänglich und digitale Röntgenarchive zerstört werden. Die Cyber-Versicherung übernimmt IT-Forensik, Datenwiederherstellung, DSGVO-Rechtsberatung und Krisenkommunikation. Deckungssummen von 250.000 bis 500.000 € sind für Zahnarztpraxen angemessen.
Wann gilt das nicht?
Angestellte Zahnärzte ohne eigene IT-Verantwortung sind über den Arbeitgeber abgesichert. Für Praxen mit professionellem IT-Dienstleister und regelmäßigen Backups ist das Risiko gemindert, eine Cyber-Police bleibt aber empfehlenswert.
Ärzteversichert analysiert für Zahnarztpraxen die digitale Infrastruktur und empfiehlt Cyber-Policen mit passender Deckung und Soforthilfe-Leistungen.
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