Eine Pflegezusatzversicherung ist auch für angestellte Ärzte sinnvoll, da die gesetzliche Pflegeversicherung nur rund 50 % der tatsächlichen Pflegekosten abdeckt und die monatliche Finanzierungslücke bei stationärer Pflege schnell 2.000–3.000 € betragen kann. Gerade wer den gewohnten Lebensstandard im Pflegefall sichern möchte, sollte frühzeitig vorsorgen.

Hintergrund

Im Pflegefall steigen die Kosten rapide: Vollstationäre Pflege in Pflegegrad 5 kostet durchschnittlich 4.500–5.500 € monatlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt maximal 2.005 € (Pflegegrad 5). Die Differenz muss aus eigenem Einkommen oder Vermögen finanziert werden. Ärzte können zwischen Pflegetagegeldversicherung (feste Tagessätze je Pflegegrad), Pflegekostenversicherung (Erstattung tatsächlicher Kosten) und Pflegerentenversicherung (monatliche Rente) wählen. Je jünger der Abschluss, desto günstiger die Beiträge.

Wann gilt das nicht?

Bei ausreichend hohem Vermögen oder einer Immobilie, die im Pflegefall veräußert werden kann, sinkt der Absicherungsbedarf. Auch wer kinderlos ist und keine Hinterbliebenen schützen muss, kann die Entscheidung individuell abwägen.

Ärzteversichert analysiert den individuellen Pflegevorsorge-Bedarf und vergleicht Tarife, die zum Lebensmodell angestellter Ärzte passen.

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