Erfahrene Ärzte empfehlen, bei der BU-Antragstellung alle Gesundheitsfragen lückenlos und wahrheitsgemäß zu beantworten, da unvollständige Angaben im Leistungsfall zur Anfechtung des Vertrags führen können. Eine gründliche Vorbereitung mit vorab eingeholten Arztberichten minimiert das Risiko späterer Probleme.

Hintergrund

Die häufigsten Fehler bei der BU-Antragstellung: vergessene Arztbesuche wegen Rückenschmerzen, nicht angegebene Psychotherapie-Sitzungen oder verschwiegene Medikamentenverordnungen. Ärzte empfehlen, vor der Antragstellung die eigene Krankenakte beim Hausarzt und allen Fachärzten der letzten fünf bis zehn Jahre anzufordern. Eine bewährte Strategie ist die anonyme Voranfrage (Risikovoranfrage) über einen spezialisierten Makler – so erfahren Ärzte vorab, ob und zu welchen Konditionen ein Versicherer annimmt, ohne dass eine Ablehnung aktenkundig wird.

Wann gilt das nicht?

Kerngesunde Ärzte unter 30 Jahren ohne relevante Vorerkrankungen können den Antragsprozess in der Regel unkompliziert durchlaufen. Bei Vorerkrankungen wie Allergien oder behandeltem Bluthochdruck sind jedoch immer individuelle Risikovoranfragen ratsam.

Ärzteversichert führt für Ärzte anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern parallel durch und begleitet den gesamten Antragsprozess.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →