Die BU-Versicherung bietet Ärzten bei psychischer Berufsunfähigkeit durch Burnout, Depression oder Angststörungen existenziellen Einkommensschutz – allerdings sind Psyche-Ausschlüsse bei Vorerkrankungen und langwierige Leistungsprüfungen häufige Nachteile. Gerade für Ärzte mit hohem Stresslevel ist die Absicherung dennoch unverzichtbar.
Hintergrund
Vorteile: Psychische Erkrankungen sind der häufigste BU-Grund bei Ärzten. Die BU sichert das Einkommen, wenn der Arzt aufgrund von Depression, Burnout oder Angststörungen seinen Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann. Moderne Tarife leisten ohne abstrakte Verweisung – der Versicherer kann den betroffenen Arzt nicht auf eine weniger belastende Tätigkeit verweisen. Nachteile: Die Leistungsprüfung bei psychischen Erkrankungen dauert oft sechs bis zwölf Monate und erfordert umfangreiche Gutachten. Versicherer können die Anerkennung anfechten. Bei Vorerkrankungen drohen Psyche-Ausschlüsse, die den Hauptrisikofaktor unversichert lassen.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit Psyche-Ausschluss in der BU sollten ergänzende Absicherungen prüfen: Grundfähigkeitsversicherungen leisten unabhängig von der Diagnose bei Verlust definierter Grundfähigkeiten.
Ärzteversichert hilft Ärzten, BU-Tarife ohne pauschale Psyche-Ausschlüsse zu finden und begleitet im Leistungsfall die Regulierung.
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