Die BU-Nachversicherungsgarantie ermöglicht Ärzten, ihre BU-Rente bei Karriereschritten und Lebensereignissen ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen – ein wesentlicher Vorteil bei zwischenzeitlich aufgetretenen Vorerkrankungen. Der Nachteil: Die Garantie ist an definierte Anlässe und Fristen gebunden.

Hintergrund

Vorteile: Die Erhöhung erfolgt ohne Gesundheitsprüfung – auch bei zwischenzeitlichen Diagnosen wie Rückenleiden oder Bluthochdruck. Die BU-Rente wächst mit dem Einkommen und dem steigenden Absicherungsbedarf. Für Ärzte mit typischen Karrierestufen (Assistenz-, Fach-, Oberarzt, Niederlassung) ist die Nachversicherungsgarantie ideal. Nachteile: Die Erhöhung ist pro Anlass auf einen definierten Betrag begrenzt (typisch: 250–500 € monatlich). Die Frist beträgt meist nur sechs Monate – danach verfällt das Recht. Ab einem Alter von 45–50 Jahren erlischt die Garantie bei vielen Versicherern vollständig. Die kumulative Erhöhung ist auf 50–100 % der ursprünglichen Rente begrenzt.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit bereits maximaler BU-Absicherung oder bei Versicherern ohne Nachversicherungsklausel können diese Möglichkeit nicht nutzen. In diesem Fall ist ein Neuabschluss mit höherer Rente die Alternative.

Ärzteversichert vergleicht Nachversicherungsgarantien verschiedener BU-Versicherer und plant die langfristige BU-Strategie für Ärzte.

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