Ab 2026 differenzieren mehrere BU-Versicherer ihre Risikoklassen für Ärzte feiner nach Fachrichtung: Chirurgen und Anästhesisten werden häufiger in höhere Risikogruppen eingestuft, während Dermatologen, Psychiater und Allgemeinmediziner von günstigeren Konditionen profitieren. Die pauschale Ärztegruppe wird zunehmend aufgelöst.
Hintergrund
Bisher wurden die meisten Ärzte in der Risikogruppe 1 oder 1+ (beste Gruppe) eingestuft. Die neue Differenzierung berücksichtigt das tatsächliche BU-Risiko: Chirurgen haben ein höheres Risiko durch Handverletzungen und körperliche Belastung, während Dermatologen oder Psychiater ein statistisch geringeres Risiko aufweisen. Für Chirurgen können die Beiträge um 15–30 % steigen, während konservativ tätige Ärzte bis zu 10 % sparen. Einige Anbieter behalten die einheitliche Ärzteeinstufung bei – hier lohnt sich der Vergleich besonders.
Wann gilt das nicht?
Bestandsverträge behalten ihre bisherige Risikoklasseneinstufung bei. Die neuen Differenzierungen gelten nur für Neuverträge ab 2026. Ärzte mit bestehender BU zu günstigen Ärztekonditionen sollten diese behalten.
Ärzteversichert identifiziert für jede Fachrichtung die Versicherer mit der besten Risikoklasseneinstufung und sichert Ärzten die günstigsten Konditionen.
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