Das BU-Risikoklassensystem ermöglicht Ärzten als Akademikern grundsätzlich günstige Beiträge in den besten Risikogruppen, führt aber bei operativen Fachrichtungen wie Chirurgie oder Anästhesie zu deutlich höheren Einstufungen und entsprechend höheren Beiträgen.

Hintergrund

Vorteile: Ärzte werden als Akademiker generell besser eingestuft als Handwerker oder kaufmännische Berufe. Die Beiträge liegen oft 30–50 % unter dem Durchschnitt. Konservativ tätige Ärzte (Psychiater, Dermatologen, Radiologen) profitieren besonders von Risikogruppe 1. Nachteile: Die Einstufung ist nicht einheitlich – jeder Versicherer definiert seine Berufsgruppen unterschiedlich. Operativ tätige Ärzte werden bei manchen Versicherern in Risikogruppe 2 oder sogar 3 eingestuft, was den Beitragsvorteil deutlich reduziert. Ein Wechsel der Fachrichtung (z. B. vom Assistenzarzt Allgemeinmedizin zum Facharzt Chirurgie) kann die Risikoklasse verschlechtern.

Wann gilt das nicht?

Ärzte in Teilzeit oder mit Mischfunktionen (z. B. 50 % klinisch, 50 % Forschung) werden individuell eingestuft – die Standardrisikoklassen gelten hier nicht pauschal.

Ärzteversichert vergleicht die Risikoklasseneinstufungen systematisch und sichert Ärzten den günstigsten Beitrag bei bestem Leistungsumfang.

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