Erfahrene Ärzte empfehlen, die BU-Versicherungssumme nicht am aktuellen Assistenzarzt-Gehalt, sondern am erwarteten Fach- oder Oberarzt-Einkommen auszurichten und die Nachversicherungsgarantie bei jedem Karriereschritt konsequent zu nutzen. Eine zu niedrige Anfangsabsicherung ist der häufigste Fehler.

Hintergrund

Praxistipp zur Berechnung: Nettoeinkommen minus Versorgungswerk-BU-Rente ergibt die Versorgungslücke. Beispiel: Oberarzt mit 8.000 € netto, Versorgungswerk-BU-Rente 3.200 €, Lücke 4.800 €. Die private BU sollte mindestens diese Lücke schließen. Für niedergelassene Ärzte zusätzlich: Praxis-Fixkosten (Miete, Personal, Leasing) berücksichtigen – die Praxisausfallversicherung deckt nur den Praxisausfall, nicht das persönliche Einkommen. Tipp: Mit einer BU-Rente von 2.000–2.500 € starten und über Nachversicherung auf 4.000–5.000 € erhöhen. Die Dynamik hebt die Rente jährlich automatisch an.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit sehr hohem Vermögen oder passivem Einkommen (z. B. Immobilien) können die BU-Rente niedriger ansetzen, da die Versorgungslücke durch andere Einnahmequellen geschlossen wird.

Ärzteversichert erstellt individuelle Versorgungslückenanalysen und berechnet die optimale BU-Summe für jede Karrierestufe.

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