Eine korrekt berechnete BU-Versicherungssumme schließt die finanzielle Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit zuverlässig, muss aber regelmäßig an Einkommenssteigerungen und veränderte Lebensumstände angepasst werden. Ohne Anpassung droht eine schleichende Unterversicherung.

Hintergrund

Vorteile: Die individuelle Berechnung stellt sicher, dass die BU-Rente die tatsächliche Versorgungslücke deckt – weder zu niedrig (Existenzgefährdung) noch zu hoch (unnötige Beitragslast). Die Berücksichtigung von Versorgungswerk-Leistungen, GKV-Krankengeld und bestehenden Rücklagen ergibt ein realistisches Bild. Für Ärzte ist die Berechnung besonders wichtig, da das Einkommen zwischen Assistenz- und Facharztzeit um 50–150 % steigen kann. Nachteile: Die Berechnung ist komplex und erfordert aktuelle Einkommensnachweise. Bei Einkommensschwankungen (z. B. in der Niederlassungsphase) ist die richtige Summe schwer zu ermitteln. Eine zu hohe Versicherungssumme führt zu unnötig hohen Beiträgen.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte in stabilen Einkommensverhältnissen ohne absehbare Veränderungen kann eine einmalig berechnete Summe mit moderater Dynamik ausreichen.

Ärzteversichert berechnet die BU-Versicherungssumme anhand einer umfassenden Finanzanalyse und passt sie bei Karriereveränderungen an.

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