Ärzte empfehlen, die Grundfähigkeitsversicherung nur als Ergänzung zur BU oder als Alternative bei BU-Ablehnung wegen Vorerkrankungen zu nutzen, da die BU den umfassenderen Schutz für den ärztlichen Beruf bietet. Die Grundfähigkeitsversicherung hat insbesondere bei psychischen Erkrankungen eine Leistungslücke.

Hintergrund

Erfahrungen zeigen: Die Grundfähigkeitsversicherung ist für Ärzte mit Vorerkrankungen (z. B. Rückenleiden, psychische Erkrankungen), die keine BU zu akzeptablen Konditionen erhalten, eine sinnvolle Alternative. Die vereinfachte Gesundheitsprüfung ermöglicht oft einen Abschluss, der bei der BU nicht möglich wäre. Praxistipp: Eine Kombination aus Grundfähigkeitsversicherung (als Basisschutz) und BU (als Hauptschutz) kann die Gesamtabsicherung verbessern. Bei der Grundfähigkeitsversicherung auf die Definition der Fähigkeiten achten – „Gebrauch der Hände" ist besser als nur „Greifen".

Wann gilt das nicht?

Kerngesunde Ärzte ohne Vorerkrankungen sollten die BU bevorzugen, da sie den konkreten Beruf absichert. Die Grundfähigkeitsversicherung bietet hier keinen Mehrwert, der den Preisunterschied rechtfertigt.

Ärzteversichert analysiert individuelle Risikoprofile und empfiehlt die optimale Kombination aus BU und Grundfähigkeitsversicherung.

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