Die BU bietet Ärzten umfassenden berufsbezogenen Schutz bei jeder Erkrankung, die die konkrete Tätigkeit einschränkt, während die Grundfähigkeitsversicherung günstiger ist, aber nur bei Verlust definierter physischer oder kognitiver Fähigkeiten leistet. Für Ärzte ist die BU in der Regel die bessere Wahl.
Hintergrund
BU-Vorteile: Schützt den konkreten Arztberuf. Leistet bei jeder Erkrankung (auch psychisch). Verzicht auf abstrakte Verweisung möglich. Ärztesspezifische Klauseln verfügbar. BU-Nachteile: Teurer (100–350 € monatlich für Ärzte). Umfangreiche Gesundheitsprüfung. Bei Vorerkrankungen Ausschlüsse. Grundfähigkeitsversicherung-Vorteile: 30–50 % günstiger. Vereinfachte Gesundheitsprüfung. Klare Leistungsdefinition. Grundfähigkeitsversicherung-Nachteile: Kein Berufsbezug – ein Psychiater mit Rückenleiden erhält keine Leistung, wenn er laufen, greifen und sehen kann. Psychische Erkrankungen oft nicht abgedeckt. Burnout und chronische Erschöpfung fallen durch.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte in körperlich anspruchsvollen Fachrichtungen (Chirurgie, Zahnmedizin) kann die Grundfähigkeitsversicherung als Ergänzung zur BU sinnvoll sein, da sie bei Verlust der Handfunktion sofort leistet.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen Absicherungsstrategie und prüft, ob BU, Grundfähigkeitsversicherung oder eine Kombination am besten schützt.
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