Ab 2026 werden psychische Gefährdungsbeurteilungen nach §5 ArbSchG in Kliniken und Praxen strenger kontrolliert, und neue Leitlinien der Bundesärztekammer empfehlen strukturierte Burnout-Präventionsprogramme für Ärzte. Arbeitgeber im Gesundheitswesen müssen dokumentierte Maßnahmen zur psychischen Gesundheit nachweisen.
Hintergrund
Studien zeigen, dass über 50 % der deutschen Ärzte mindestens ein Burnout-Symptom aufweisen. Überlange Arbeitszeiten, emotionale Belastung und steigende Bürokratie sind die Hauptursachen. Die neuen Leitlinien empfehlen: strukturierte Balintgruppen, Supervision, flexible Arbeitszeitmodelle und niedrigschwellige Zugang zu psychologischer Beratung. Einige Krankenhäuser führen 2026 verpflichtende Resilienz-Trainings für Ärzte ein. Für niedergelassene Ärzte werden spezielle Coaching-Programme von Ärztekammern und Berufsverbänden angeboten.
Wann gilt das nicht?
Ärzte in Teilzeit oder mit gut organisierter Work-Life-Balance sind weniger betroffen. Dennoch ist Burnout-Prävention für alle Ärzte relevant, da die Erkrankung schleichend eintritt.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit durch Burnout und informiert über Präventionsangebote der Ärztekammern.
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