Ärzte mit Burnout-Erfahrung empfehlen drei zentrale Präventionsmaßnahmen: regelmäßige Supervision oder Balintgruppen, konsequente Einhaltung von Arbeitszeitgrenzen und frühzeitige Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei ersten Warnzeichen. Die Schwelle zur Selbstbehandlung ist bei Ärzten besonders hoch.
Hintergrund
Erfahrungswerte von Klinikärzten und Niedergelassenen: Die Hemmschwelle, sich als Arzt psychologische Hilfe zu suchen, ist überdurchschnittlich hoch – viele Ärzte warten zu lange. Bewährte Strategien: Feste Freizeit-Blöcke im Kalender einplanen und wie Patienten-Termine behandeln. Mindestens einen Tag pro Woche komplett praxisfrei halten. In der Klinik: Überstunden dokumentieren und Belastungsgrenzen kommunizieren. Niedergelassene berichten positiv über Peer-Support-Gruppen mit Kollegen aus anderen Praxen. Wichtig: Supervision und Coaching gelten nicht als Psychotherapie und sind bei der BU-Antragstellung in der Regel nicht angabepflichtig.
Wann gilt das nicht?
Bei bereits manifester psychischer Erkrankung (schwere Depression, Angststörung) reichen präventive Maßnahmen nicht mehr aus – hier ist professionelle therapeutische Behandlung erforderlich.
Ärzteversichert informiert Ärzte über den Zusammenhang von Burnout-Prävention und BU-Absicherung und empfiehlt passende Versicherungslösungen.
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