Ab 2026 bieten CEREC-Hersteller neue Leasing- und Finanzierungsmodelle für Zahnärzte an, die den Einstieg in die chairside CAD/CAM-Fertigung erleichtern. Zudem wird die steuerliche Sofortabschreibung für Medizintechnik unter bestimmten Voraussetzungen verlängert, was die CEREC-Investition attraktiver macht.
Hintergrund
Ein CEREC-System kostet je nach Ausstattung 100.000–180.000 €. Die Investition ermöglicht die Herstellung von Keramik-Inlays, -Onlays, Kronen und Veneers in einer einzigen Sitzung (chairside). Neue Leasingmodelle mit Pay-per-Use-Komponenten senken die monatliche Belastung in der Anlaufphase. Die Refinanzierung erfolgt durch höhere Honorare für chairside-gefertigte Restaurationen und geringere Laborkosten. Für die steuerliche Abschreibung gilt: CEREC-Systeme werden über die Nutzungsdauer von 8–10 Jahren abgeschrieben, wobei die degressive Abschreibung die Steuerlast in den ersten Jahren stärker senkt.
Wann gilt das nicht?
Zahnarztpraxen mit geringem Restaurationsaufkommen oder Praxen, die kurz vor einer Abgabe stehen, sollten die Investition genau kalkulieren. Bei weniger als 50 chairside-Restaurationen pro Jahr kann die Amortisation schwierig werden.
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