Die Praxisausfallversicherung muss die tatsächlichen monatlichen Fixkosten, den entgangenen Betriebsgewinn und eine individuell passende Karenzzeit abbilden – eine jährliche Überprüfung der Versicherungssummen ist Pflicht, um Unterversicherung zu vermeiden.

Hintergrund

Praxisausfallversicherungs-Checkliste: Monatliche Fixkosten berechnen (Miete, Personalkosten, Leasingraten, Versicherungsbeiträge, laufende Verträge). Durchschnittlichen monatlichen Betriebsgewinn ermitteln. Versicherungssumme: Fixkosten plus Betriebsgewinn als Tagestagessatz. Karenzzeit auf Rücklagen abstimmen (14 Tage bei geringen Rücklagen, 30 Tage bei ausreichendem Finanzpolster). Leistungsdauer prüfen (mindestens 12 Monate empfohlen). Versicherte Risiken klären: Krankheit, Unfall, Quarantäne, Sachschäden. Nachhaftung bei Praxisschließung berücksichtigen. Versicherungssumme jährlich an steigende Kosten anpassen.

Wann gilt das nicht?

Angestellte Ärzte ohne eigene Praxis benötigen keine Praxisausfallversicherung. In BAGs mit mehreren Partnern kann die Summe niedriger angesetzt werden.

Ärzteversichert berechnet die optimale Praxisausfallversicherung und prüft die Summen jährlich auf Aktualität.

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