Die Praxisfinanzierung erfordert einen detaillierten Businessplan, Angebotsvergleiche bei mindestens drei spezialisierten Ärzte-Banken, die Prüfung von KfW-Fördermitteln und eine realistische Tilgungsplanung mit ausreichend Liquiditätspuffer. Die Gesamtfinanzierung liegt typischerweise bei 200.000–600.000 €.

Hintergrund

Finanzierungs-Checkliste: Businessplan mit Umsatzprognose, Kostenplanung und Liquiditätsvorschau erstellen. Eigenkapitalanteil klären (empfohlen: 10–20 %). Finanzierungsangebote bei spezialisierten Ärzte-Banken (Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Sparkassen mit Heilberufe-Abteilung) und Vergleichsangeboten einholen. KfW-Startgeld oder ERP-Gründerkredit prüfen. Zinsbindungsdauer wählen (10–15 Jahre bei aktuellem Zinsniveau). Sondertilgungsoption vereinbaren. Tilgungsfreie Anlaufzeit (1–2 Jahre) einplanen. Risikolebensversicherung als Kreditabsicherung abschließen (Bankpflicht). Leasingoptionen für Medizintechnik als Alternative zur Vollfinanzierung prüfen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit ausreichendem Eigenkapital können auf Fremdfinanzierung verzichten. Bei Praxisübernahme mit Ratenzahlung an den Vorgänger entfällt der Bankkredit teilweise.

Ärzteversichert berät zur Absicherung der Praxisfinanzierung durch Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsschutz.

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