Praxisinhaber mit Cyberangriffs-Erfahrung empfehlen drei Kernmaßnahmen: tägliche automatische Backups auf externen, nicht dauerhaft verbundenen Datenträgern, regelmäßige Mitarbeiterschulungen gegen Phishing-Angriffe und eine Cyberversicherung als finanzielle Absicherung gegen Ransomware und Datenverlust.
Hintergrund
Praxistipps aus der Erfahrung: Phishing-Mails sind der häufigste Angriffsvektor – Mitarbeiter müssen verdächtige E-Mails erkennen können. 3-2-1-Backup-Regel: 3 Kopien, 2 verschiedene Medien, 1 Kopie offline/extern. Praxis-WLAN vom Patienten-WLAN strikt trennen. Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Systeme. Regelmäßige Software-Updates zeitnah einspielen. IT-Dienstleister mit Erfahrung im Gesundheitswesen beauftragen. Im Ernstfall: Systeme sofort vom Netz trennen, Cyberversicherung informieren, IT-Forensiker einschalten, KV und Datenschutzbehörde benachrichtigen.
Wann gilt das nicht?
Rein papierbasierte Praxen ohne digitale Patientenakten haben ein geringeres Cyberrisiko, müssen aber die physische Sicherheit der Akten gewährleisten.
Ärzteversichert vermittelt spezialisierte Cyberversicherungen für Arztpraxen und berät zum passenden Deckungsumfang.
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