Darlehen bieten sofortiges Eigentum und günstigere Gesamtkosten, während Leasing die Liquidität schont, kein Eigenkapital bindet und steuerlich sofort voll absetzbare Raten ermöglicht. Die optimale Wahl hängt von Investitionshöhe, Nutzungsdauer und Liquiditätslage ab.
Hintergrund
Darlehen – Vorteile: Niedrigere Gesamtkosten über die Laufzeit. Sofortiges Eigentum am Investitionsgut. AfA-Nutzung (linear oder degressiv). Keine Rückgabepflicht. Darlehen – Nachteile: Eigenkapitaleinsatz erforderlich (10–20 %). Belastung der Kreditlinie. Wertminderungsrisiko verbleibt beim Arzt. Leasing – Vorteile: Kein Eigenkapital nötig – Liquidität bleibt erhalten. Monatliche Raten als Betriebsausgaben voll absetzbar. Flexibilität: Am Laufzeitende kann auf neuere Technik gewechselt werden. Keine Bilanzierung in der Steuerbilanz (bei Operating-Leasing). Leasing – Nachteile: Höhere Gesamtkosten (10–20 % über Darlehen). Kein Eigentumserwerb. Vertragliche Bindung während der Laufzeit.
Wann gilt das nicht?
Bei sehr kurzen Nutzungszeiträumen (unter 12 Monate) ist Miete oder Kurzzeitleasing die flexiblere Option.
Ärzteversichert berät Praxisinhaber zur passenden Absicherung von finanzierten und geleasten Wirtschaftsgütern.
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