Ab 2026 verschärft sich der Wettbewerb im Depotmarkt weiter: Neobroker erweitern ihr ETF- und Fondsangebot, klassische Banken senken Depotgebühren und die EU-Kleinanlegerstrategie (Retail Investment Strategy) bringt neue Transparenz- und Kostenpflichten für alle Depotanbieter.
Hintergrund
Depot-Trends 2026: Neobroker (Trade Republic, Scalable Capital) bieten zunehmend Tages- und Festgeldkonten als Ergänzung zum Depot. Die EU-Kleinanlegerstrategie verbietet oder beschränkt Provisionen (Kickbacks) für den Vertrieb – das macht provisionsfreie ETF-Depots noch attraktiver. Für Ärzte relevante Vergleichskriterien: Depotführungsgebühren, Orderkosten, ETF-Sparplan-Angebot, Steuerabwicklung (automatischer Abzug der Abgeltungssteuer), Zugang zu ausländischen Börsen. Wichtig: Das Depot sollte nicht bei derselben Bank liegen wie der Praxiskredit – zur Vermeidung von Interessenkonflikten.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die ausschließlich über Versorgungswerk und Lebensversicherungen vorsorgen, benötigen kein separates Wertpapierdepot.
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