Erfahrene Ärzte empfehlen ein kostengünstiges ETF-Depot bei einem Neobroker oder einer Direktbank (z. B. ING, Consorsbank) und raten von teuren Bankfonds mit hohen Ausgabeaufschlägen (bis 5 %) und laufenden Verwaltungsgebühren ab.
Hintergrund
Praxistipps: Zwei Depots nutzen – ein aktives Tradingdepot für kurzfristige Anlagen und ein langfristiges Buy-and-Hold-Depot für die Altersvorsorge. ETF-Sparplan als Basis: breit gestreute Welt-ETFs (MSCI World oder FTSE All-World) mit einer TER unter 0,25 %. Automatische Steueroptimierung nutzen: Freistellungsauftrag über 1.000 € (2.000 € bei Verheirateten) einrichten. Depotüberträge sind kostenlos – bei unzufriedenem Service einfach wechseln. Vor der Depoteröffnung: Konditionen für größere Einmalanlagebeträge vergleichen (Order-Flat vs. prozentuale Gebühren). Rebalancing einmal jährlich durchführen.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit komplexen Anlagestrategien (Optionen, Futures, internationale Aktien) benötigen einen Broker mit entsprechend breitem Marktzugang, auch wenn die Gebühren höher sind.
Ärzteversichert berät Ärzte zur Abstimmung von Depotanlage, Versicherungsschutz und Versorgungswerk.
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