Ein eigenes Wertpapierdepot bietet Ärzten volle Flexibilität, potenziell höhere Renditen als Versorgungswerk oder Lebensversicherung und jederzeitige Verfügbarkeit, erfordert aber Eigenverantwortung, Marktkenntnisse und emotionale Disziplin bei Kursverlusten.

Hintergrund

Vorteile: Volle Kontrolle über Anlageentscheidungen. Niedrige Kosten bei ETF-Sparplänen (TER 0,1–0,3 %). Historische Rendite breit gestreuter Aktien-ETFs: 7–9 % p.a. langfristig. Jederzeitige Verfügbarkeit – kein Lock-up wie bei Versorgungswerk oder Lebensversicherung. Steueroptimierung durch gezielte Verlustverrechnung. Vererbbarkeit: Depot geht vollständig auf die Erben über. Nachteile: Kein garantierter Ertrag – Kursverluste möglich. Emotionale Belastung bei Markteinbrüchen. Zeitaufwand für Recherche und Portfoliopflege. Keine Absicherung bei Berufsunfähigkeit (anders als BU-Versicherung). Kein Pfändungsschutz wie bei Versorgungswerksansprüchen.

Wann gilt das nicht?

Für sicherheitsorientierte Ärzte ohne Interesse an Kapitalmarktthemen sind Versorgungswerk und fondsgebundene Rentenversicherungen die bessere Wahl.

Ärzteversichert berät zur optimalen Kombination von Depotanlage, Versorgungswerk und Versicherungsschutz für Ärzte.

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