Ab 2026 verändern Teledermatologie, KI-gestützte Hautdiagnostik und die Anpassung der GOÄ-Ziffern für ästhetische und allergologische Leistungen die Rahmenbedingungen für die Gründung einer dermatologischen Praxis erheblich.

Hintergrund

Trends 2026: Teledermatologie wird von GKV-Kassen zunehmend vergütet – Dermatologen können Befunde digital auswerten und damit ihren Einzugsbereich erweitern. KI-gestützte Dermatoskopie-Systeme ergänzen die ärztliche Diagnose und erfordern Investitionen von 10.000–30.000 €. Der ästhetische Bereich (Laserbehandlungen, Botox, Filler) wächst als lukratives Privatzahler-Segment. Die Investitionskosten für eine Dermatologie-Praxis liegen bei 200.000–500.000 € (inklusive Laser, Phototherapie, Allergologie-Ausstattung). Bedarfsplanung: In vielen Regionen besteht eine Überversorgung in der Dermatologie – KV-Sitze sind begrenzt verfügbar.

Wann gilt das nicht?

In stark überversorgten Regionen ist eine Neugründung kaum möglich – hier bietet sich eine Praxisübernahme oder eine Anstellung in einem MVZ an.

Ärzteversichert berät Dermatologen zur Gründungsfinanzierung und zum passenden Versicherungspaket ab dem ersten Praxistag.

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