Erfahrene Dermatologen empfehlen bei der Praxisgründung einen ausgewogenen Mix aus GKV-Versorgung und Privatleistungen (Ästhetik, Allergologie) sowie eine Spezialisierung auf Nischenbereiche wie Proktologie, Phlebologie oder pädiatrische Dermatologie.
Hintergrund
Praxistipps: Standort mit hohem Privatpatienten-Anteil wählen – der GKV-Anteil allein deckt die Kosten einer dermatologischen Praxis oft nicht. In Lasergeräte stufenweise investieren: zunächst ein Multifunktionslaser, später spezialisierte Geräte je nach Nachfrage. Kooperationen mit Allergologen, HNO-Ärzten und Kinderärzten für Zuweisungen aufbauen. Online-Terminbuchung anbieten – dermatologische Patienten erwarten digitale Services. Hautkrebsscreening als GKV-Basisleistung etablieren und durch Auflichtmikroskopie als IGeL-Leistung ergänzen. Personal: Erfahrene MFA mit dermatologischer Weiterbildung einstellen.
Wann gilt das nicht?
In ländlichen Regionen mit geringem Privatpatientenanteil kann eine rein dermatologische Praxis ohne ästhetisches Angebot wirtschaftlich schwierig sein.
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