Eine dermatologische Praxisgründung bietet einen hohen Privatleistungsanteil (Ästhetik, IGeL), planbare Arbeitszeiten ohne Notdienst und eine stetig steigende Nachfrage, erfordert aber hohe Investitionen in Medizintechnik und einen zunehmend umkämpften Markt.
Hintergrund
Vorteile: Ästhetische Dermatologie als wachsendes Privatleistungs-Segment mit hohen Margen. Planbare Arbeitszeiten – kaum Notfälle oder Nachtdienste. Breites Leistungsspektrum: Hautkrebsscreening, Allergologie, Lasertherapie, Phlebologie. Teledermatologie ermöglicht zusätzliche Einnahmen. Relativ geringe Raumbedarfe (keine OP-Säle nötig für Basisversorgung). Nachteile: Hohe Investitionskosten für Laser, Phototherapie und Diagnostik (200.000–500.000 €). KV-Sitze in Ballungsräumen knapp. Budgetierung der GKV-Vergütung begrenzt den Kassenumsatz. Personalkosten für spezialisierte MFA. Hoher Wettbewerbsdruck durch MVZ-Ketten im dermatologischen Bereich.
Wann gilt das nicht?
Dermatologen, die keine ästhetischen Leistungen anbieten möchten, haben ein geringeres Investitionsvolumen, aber auch ein niedrigeres Umsatzpotenzial.
Ärzteversichert erstellt maßgeschneiderte Versicherungspakete für dermatologische Gründer – von der Berufshaftpflicht bis zur Praxisausfallversicherung.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →