Ein Dienstwagen lohnt sich für angestellte Ärzte vor allem dann, wenn der Arbeitsweg lang ist und das Fahrzeug auch privat genutzt wird, da die pauschale Versteuerung oft günstiger ausfällt als ein vergleichbares Privatfahrzeug. Oberärzte und Chefärzte berichten häufig von Ersparnissen zwischen 300 und 600 € monatlich gegenüber einem privat finanzierten Fahrzeug.
Hintergrund
Erfahrene Kolleginnen und Kollegen empfehlen, vor Vertragsabschluss den geldwerten Vorteil exakt durchzurechnen – insbesondere den Unterschied zwischen 1 %-Regelung und Fahrtenbuch. Bei kurzen Arbeitswegen unter 15 km und geringer Privatnutzung ist das Fahrtenbuch oft vorteilhafter. Wichtig ist außerdem die Frage der Versicherung: Vollkasko und Haftpflicht sollten über den Arbeitgeber laufen, um persönliche Haftungsrisiken zu minimieren. Ärzte mit Hausbesuchspflicht profitieren zusätzlich, da die beruflichen Fahrten den Privatanteil senken.
Wann gilt das nicht?
Niedergelassene Ärzte können keinen Dienstwagen im klassischen Sinne nutzen – hier ist ein Praxisfahrzeug über die Betriebsausgaben die Alternative. Auch bei sehr geringer Privatnutzung kann der geldwerte Vorteil den steuerlichen Nutzen übersteigen.
Ärzteversichert hilft Ärzten dabei, die steuerlichen Auswirkungen eines Dienstwagens individuell zu berechnen und die optimale Lösung zwischen Gehaltsumwandlung, Leasing und Privatfahrzeug zu finden.
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